Neue Broschüre: Auswirkungen der Coronapandemie auf LSBTIQA+

PRESSEMITTEILUNG | 11.03.2021

Die Coronapandemie betrifft alle Bereiche des menschlichen Zusammenlebens. Sie wirkt als Brennglas für die Probleme unserer Gesellschaft: Soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten verschärfen sich. Menschen, die schon vorher sozial benachteiligt waren, sind von den Einschränkungen in der Pandemie stärker betroffen und haben weniger Ressourcen, mit den teils gravierenden Auswirkungen der Pandemie umzugehen.

Lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche, queere und asexuelle Personen (LSBTIQA+) sind durch die Pandemie und damit einhergehende politische Maßnahmen und gesellschaftliche Veränderungen mit besonderen Herausforderungen und Härten konfrontiert. Diese auch im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl zu untersuchen und sichtbar zu machen, ist das Ziel der neuen gemeinsamen Broschüre der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, des Bundesverband Trans*, Intergeschlechtliche Menschen e. V. und des Lesben- und Schwulenverbands.

Die vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mitfinanzierte Broschüre “Auswirkungen der Coronapandemie auf lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche, queere und asexuelle Personen in Deutschland” ist hier zum Download erhältlich und kann kostenfrei, solange der Vorrat reicht, unter gs@im-ev.de bestellt werden.

Die Broschüre basiert auf mehreren Fachgesprächen mit Expert_innen aus verschiedenen Bereichen sowie einer Befragung von LSBTIQA+ Organisationen und Initiativen. Dabei haben wir vier große Themenbereiche identifiziert: Communitystrukturen, Gesundheit, Lockdown und Kontaktbeschränkungen sowie gesellschaftliche Debatten und Agenda Setting

Mit dieser Broschüre wollen wir Entscheidungsträger_innen in Politik und Verwaltung in Bund, Land und Kommunen motivieren und auffordern, die Auswirkungen der Pandemie auf unterschiedliche Gruppen in den Blick zu nehmen. Es gilt, mit LSBTIQA+ Communityvertreter_innen ins Gespräch zu kommen und mit ihnen kurz- und langfristige Lösungsansätze zu erarbeiten.

 

Der Vorstand

 

Die Pressemitteilung ist hier als PDF abrufbar.

Stellungnahme: Gesetz zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung

Am 17. Dezember 2020 wird im Bundestag in Erster Lesung über ein „Gesetz zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung“ beraten. Dieses Gesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung, weist aber unserer Ansicht nach einige Verbesserungsmöglichkeiten auf. Wir haben unsere Stellungnahme hier als PDF veröffentlicht:

https://im-ev.de/pdf/2020-12-02-Stellungnahme-zum-weiteren-Gesetzgebungsverfahren.pdf

 

Schulungen im Projekt „EMPOWER DSD“ gestartet

Intersexuelle Menschen e.V. ist Partner:in im Projekt „Empower DSD“. Das Projekt bietet Schulungen und Informationen für Kinder und Jugendliche mit Variante der Geschlechtsentwicklung und deren Eltern. Im Oktober hat die erste Schulung stattgefunden. Weitere Infos gibt es hier.

Offener Brief an die Landesregierungen

Am 23. September verabschiedete das Bundeskabinett den Entwurf eines „Gesetzes zum Schutz von Kindern mit Varianten der Geschlechtsentwicklung“. Intersexuelle Menschen e.V. hat sich an die Ministerpräsident:innen der Bundesländer gewendet und um ihre Unterstützung gebeten. Im einem offenen Brief zeigen wir, welche Punkte im Gesetzesentwurf noch geändert werden müssen. Der offene Brief ist hier verfügbar.

Neue Publikationsreihe: Fakten zu Intergeschlechtlichkeit

Fakten zu Intergeschlechtlichkeit  #1 erschienen. – Mit  welcher Identität  und welchem Personenstandseintrag  leben intergeschlechtliche Menschen?-

Als Partner_in im Kompetenznetzwerk „Selbst.Verständlich.Vielfalt“, das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen  und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert wird, bietet IM e.V. Beratung für intergeschlechtliche geborene Menschen und Aufklärung über ihre Lebenssituation. Wir nutzen unsere langjährige Expertise für die Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe intergeschlechtlicher Menschen. Durch die Faktenpapieren, die auch als Materialien in Schule, Aus- u. Fortbildung sehr gut geeignet sind, wird intergeschlechtliches Leben in Deutschland sichtbarer gemacht und Informationen werden niederschwellig bereit gestellt.

Das erste Faktenpapier gibt einen Überblick darüber, was Intergeschlechtlichkeit eigentlich ist, klärt über Geschlechtsidenität und Personenstand auf und kann kostenlos auf der Seite des Kompetenznetzwerks herunter geladen werden:

Fakten zu Intergeschlechtlichkeit #1

IM e.V. im Kompetenznetzwerk

Stellungnahme zum Gesetz zur Stärkung der geschlechtlichen Selbstbestimmung

Am 16. Juni veröffentlichte die Bundestagsfraktion der FDP einen Entwurf für ein „Gesetz zur Stärkung der geschlechtlichen Selbstbestimmung“. Dieser Entwurf wurde am 19. Juni 2020 im Bundestag beraten.

Unsere vollständige Stellungnahme finden Sie hier als PDF.

Den Gesetzesentwurf der FPD finden Sie hier.

Stellungnahme zum Selbstbestimmungsgesetz der Fraktion Bündnis90/Die Grünen

Am 03. Juni 2020 stellte die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen ihren Gesetzesentwurf für ein „Selbstbestimmungsgesetz“ vor. Intersexuelle Menschen e.V. war auf der Online-Pressekonferenz durch Lucie Veith vertreten. Am 19. Juni 2020 wird der Entwurf im Bundestag beraten.

Unsere vollständige Stellungnahme finden Sie hier als PDF.

Weitere Informationen zum Gesetzesentwurf finden Sie auf der Seite von Sven Lehmann.

Der geplante Gesetzesentwurf ist hier zu finden.

Stellungnahme zum Referentenentwurf OP-Verbot

Die Stellungnahme von Intersexuelle Menschen e.V. zum Referentenentwurf über ein OP-Verbot ist hier verfügbar.

Stellungnahme zum Gesetz über einzutragende Angaben in das Geburtenregister

Intersexuelle Menschen e.V. positioniert sich

Intersexuelle Menschen e.V., Bundesverband nimmt Stellung zum Gesetz über einzutragende Angaben in das Geburtenregister.

Die Stellungnahme zum Download gibt es hier

Stellungnahme zum Gesetzesentwurf zur Änderung des PStG

Intersexuelle Menschen e.V. positioniert sich

Intersexuelle Menschen e.V., Bundesverband und Intersexuelle Menschen Landesverband Niedersachsen e.V. nimmt Stellung zum Gesetzesentwurf zur Änderung im PSTG.

Die Stellungnahme zum Download gibt es hier